… sondern auch die besten Züge am Schachbrett. Diesem Motto folgten am vergangenen Wochenende vier grün-weiße BSGler. Konrad und Konstantin Leßner zog es wie schon im vergangenen Jahr zum „Grenke Chess Open“ nach Karlsruhe. Tarik und Jareth Werner hatten es nicht so weit. Sie nahmen an den 1. Jugendschachtagen in Altenburg teil.
Das „Grenke Chess Open“ ist mit über 3500 Teilnehmern das größte Schachturnier der Welt. Neben klassischem Turnierschach duellierten sich hier auch in diesem Jahr wieder bekannte Super-Großmeister wie Vincent Keymer, Magnus Carlsen und viele andere im Freestyle-Chess. Konrad und Konstantin blieben aber klassisch und starteten im B-Open zusammen mit knapp 1500 Schachbegeisterten in den 9-Runden- Schachmarathon. Für Konrad ging es solide los. Er fuhr zwei Remis gegen deutlich Rating-stärkere Gegner ein. Danach galt es jedoch, eine kleine Durststrecke zu überwinden, ehe am Ende nochmal 2 Punkte aus 4 Spielen auf dem Konto verbucht werden konnten. Konstantin musste in der 1. Runde eine Niederlage hinnehmen, startet dann aber richtig durch. In den folgenden 5 Runden erkämpfte er sich satte 4 Punkte. Auch seine Gegner waren durchweg DWZ-stärker als er. Mit 4,5 Punkten nach 9 Runden hatte er sogar seinen großen Bruder eingeholt. Beachtlich war vor allem das Mammutprogramm von 9 Runden innerhalb von 4 Tagen. Dies entspricht in etwa dem Pensum, dass man innerhalb von 9 Monaten (September – Mai) im Rahmen der Bezirksklasse absolvieren muss. Dies erfordert natürlich eine entsprechende Kondition, die man sich, wie bei vielen Sportarten (ja, Schach ist Sport), durch regelmäßige Wettkämpfe antrainieren muss!
Tarik und Jareth ließen es da etwas gemütlicher angehen. Zusammen mit 24 weiteren Schach-Kids duellierten sie sich in Altenburg über 5 Runden. Auch wenn das Teilnehmerfeld sicher aufgrund der Osterfeiertage etwas kleiner war, bot es doch mit einem DWZ-Bereich von 700 bis knapp 1500 ideale Bedingungen für unsere Nachwuchsspieler. Tarik behielt an Tag 1 eine weiße Weste und konnte alle 3 Partien, auch das undankbare Duell gegen seinen Bruder. Jareth musste nur in dieser einen Partie den Punkt an seinen Bruder abgeben. Naja, der Punkt bleibt ja in der Familie. Am Sonntag wartete auf Tarik vormittags das erste Spitzenduell. Auch das konnte er gewinnen und stand nach 4 Runden mit vollen 4 Punkten da. Leider musste er sich in der letzten Runde dem kommenden Turniersieger geschlagen werden. Dieser lieferte aber auch eine DWZ-Turnierperformance von über 1800 ab und spielte daher deutlich stärker als es seine DWZ vermuten ließ. Das wird bei der DWZ-Auswertung auch berücksichtigt. Jareth hatte am Sonntag leider das Lospech gepachtet und bekam in den letzten beiden Runden deutlich DWZ-stärkere Gegner von Oben zugelost und musste sich diesen geschlagen geben.



