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Mit unterschiedlichen Aussichten traten unsere drei Teams bei den Vorrunden der Sachsen-Mannschaftsmeisterschaft an. Während die U12-Mannschaft schon als Mitfavorit ins Rennen ging, war die beiden U14-Teams eher Außenseiter, aber keinesfalls chancenlos. Doch am Ende gab es für keines der drei Teams etwas zu feiern, denn das Trio schied mit teils enttäuschenden Leistungen aus. 

Wir möchten hier an der Stelle auch nicht weiter auf die Spielverläufe eingehen, denn am Ende zogen sich die altbekannten Probleme unserer Nachwuchsspieler durch siegreiche, unentschiedene und verlorene Partien hindurch wie ein roter Faden. Spiele werden nicht konstant auf gutem Niveau gespielt. Es gibt gute bis sehr gut Ansätze, doch am Ende schleichen sich immer wieder Ungenauigkeiten, falsche taktische oder strategische Entscheidungen und teilweise auch krasse Fehler ein. Dabei fällt durchgängig auf:

Es fehlt unserem Nachwuchs größtenteils

  • an Trainingsfleiß,
  • an Turniererfahrung,
  • an Leidensfähigkeit, sich auch in einer Turnierpartie richtig anzustrengen,
  • an Bereitschaft und/oder der Fähigkeit, sich länger als 90 Minuten (oder notwendigerweise auch deutlich länger) zu konzentrieren,
  • an Geduld und Zeitmanagement,
  • am Willen, Kritiken anzunehmen und aus Fehlern zu lernen.

Dabei fällt vor allem auf, dass einige Spieler zwar immer mal wieder einen Leistungssprung zeigen, der mutmaßen lässt, dass der Sprung ins nächste Level gelingt. Doch dann wird das Folge-Turnier wieder "verschlampert". DWZ-Sprünge auf über 1400 (und das entsprechende Spielniveau) gelingt keinem in dem Kreis der 10- bis 13-jährigen. Und somit sind wir derzeit auch zu Recht nicht in den Endrunden. 
Bei der Ursachen-Suche wird aber eben auch sehr deutlich, dass keiner der Jungs für sich Schach als ernsthaftes "Nummer-1-Hobby" betreibt. Wer lieber dreimal pro Woche zu einer anderen Sportart geht, noch Musikschule macht und (natürlich vorrangig!) auch für die Schule arbeiten muss, sich aber (wenn überhaupt) nur einmal pro Woche beim Training sehen lässt, wird den Anforderungen auch nicht gerecht, zu den Top-Spielern Sachsens zu zählen. Hierbei sollten auch so manche Eltern ihre Erwartungen an die Kinder heruntersetzen oder aber dem Nachwuchs helfen, das eigene (Frei-)Zeitmanagement zu Gunsten des Schachtrainings und der nötigen Wettkampfpraxis zu verlagern. 
Oder aber wir spielen mit diesen Jahrgängen weiterhin auf Breitensportbasis auf Bezirksniveau. Das ist kein Problem, aber dann sollte niemand zusätzliche leistungsfördernde Maßnahmen des Vereins erwarten, wenn die Basis-Angebote wie das wöchentliche Vereinstraining unzureichend wahrgenommen werden. 

>>> U12-Ergebnisse der SMM Vorrunden-Gruppe C <<<

>>> U14-Ergebnisse der SMM Vorrunden-Gruppe B <<<

>>> U14-Ergebnisse der SMM Vorrunden-Gruppe C <<<

   

 

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