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10 BSG-Nachwuchsspieler vertraten am vergangenen Wochenende unsere grün-weißen Farben am 20. Chemnitzer Jugendopen. Damit waren wir weit von unseren quantitativ stärksten Auftritten entfernt. Nur die vier jüngsten Altersklassen wurden besetzt. Das ist schade, denn wir hatten uns einen präsenteren Auftritt gewünscht. Insgesamt liefen die Turniergruppen aber erfolgreich, denn immerhin konnten vier unserer Jungs Spitzenplätze erreichen. Speziell unsere beiden U14-Spieler mussten erkennen, dass die Trauben nach dem AK-Wechsel sehr hoch hängen und landeten in der hinteren Tabellenhälfte. 

Eine Medaille gab es auch. Diese gewann U8-Debütant Manuel Zahn. Dazu unseren herzlichen Glückwunsch. Er spielte weitgehend prima, beging aber auch alterstypische Fehler. Mal wurden sie bestraft, mal wurden sie übersehen. Auch Émile Thomaßen zeigte eine coole Premiere und wurde Achter. 
Die stärksten Partien bot unser U10-Duo. 40 Spieler waren dort vertreten. Umso stärker sind mit je 5,0 Punkten die Plätze 5 und 6 von Mats Mâallem und Gustav Szabo zu bewerten. Mats hatte sogar in einer packenden Partie den späteren souveränen Turniersieger und Top-Favoriten Jan Mudriievskyi (SG Grün-Weiß Dresden) auf der Schippe. Jan, der mit 7,0/7 durchzog, meinte später, dass er dachte diese Partie zu verlieren. Tatsächlich war Mats der einzige Spieler, der ihm ernsthaft Paroli bot, doch im Turmendspiel war Jan aufgrund seiner Erfahrung schließlich zu abgezockt, so dass er trotz Bauern weniger noch gewann. Gustav spielte wie immer grundsolide, beging - ähnlich wie Mats - wenig derbe Fehler. Die zwei Partien, die zu seinen Ungunsten kippten, waren von Kleinigkeiten oder Unachtsamkeiten geprägt, die er hinterher sofort selbstkritisch einschätzen konnte. So lässt es sich vorankommen. Zudem ließ er sich in den Verlustpartien vom Eiltempo der Gegner anstecken und übersah so deren Fehler, die sie tatsächlich begingen. 
In der U12-Gruppe machte unser Quartett einen guten Job. Mikhail Kachaikin startete traditionell super ins Turnier, um dann in der zweiten Turnierhälfte leider wieder abzubauen. Mit Rang 16 und 3,5 Punkten landete er noch in der oberen Turnierhälfte. Einen halben Zähler mehr erpielten Adrian Kroh (13.), Jareth Werner (12.) und Niklas Koschew (9.). Niklas hatte allerdings die stärksten Gegner und spielte im Turierverlauf doch mehrfach an den Spitzenbrettern, so dass seine Punkte für eine insgesamt starke Leistung sprechen.
Im U14-Turnier gab es für Tarik Werner und Eddy Finn Weber viel zu lernen. Beide spielten zum 1. Mal in der neuen Altersklasse und der Sprung machte sich doch sehr deutlich. Sowohl im Eröffnungsrepertoir als auch in der Endspielbehandlung wurden die Defizite klar. Trotzdem können wir beiden Jungs auch großen Kampfgeist bescheinigen und die Leistung in den siegreichen Spielen würdigen. Mit 3,5 Punkten landete Tarik auf Platz 20, Eddy Finn kam mit 3,0 Punkten fünf Plätze dahinter ins Ziel.
Insgesamt waren die Turniergruppen gut besetzt, obwohl deutlich weniger Spitzenspieler am Start waren als die Jahre zuvor. Unsere Jungs haben bis auf Mikhail und Gustav sowie den beiden U8-Spielern alle den Wechsel in die höhere Altersklasse vollzogen. Das muss man entsprechend einordnen, dass gegen die älteren Jahrgänge deutlich höhere Ansprüche gestellt werden. Wichtig ist, dass die Kinder die richtigen Konsequenzen daraus ziehen, wenn man dem Ziel entsprechen will, in die Sächsische Spitze vorzudringen oder dort zu verbleiben. Es entwickeln sich alle Spieler weiter, scheinbar gewohnte Hierarchien werden sich immer wieder verschieben. Das ist normal. Talent allein reicht nur bis zu einem bestimmten Punkt. Ohne Trainings- und Wettkampffleiß ist der Verbleib oder der Sprung in die Spitze nachhaltig nicht zu schaffen. 

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